Zurück zur Planung
Das derzeitige Projekt zur Einführung von E-Voting glänzt vor allem mit einem: Zeitdruck. Die Zeit bis zur ÖH-Wahl wird immer kürzer und die auftretenden Probleme immer größer. Deswegen fordern wir: Zurück an den Start und das ganze ordentlich neustarten.
Forschung muss sein
Das Thema E-Voting ist in der Wissenschaft sehr wenig erforscht. Sogar technologisch einfachere Helferlein, wie Wahlmaschinen, sind wenig erforscht und funktionieren nicht fehlerfrei. Nun versucht man die „Königdisziplin“, Wählen über das Internet, einzuführen. Wir fordern: Zuerst sollte man die einfachen Dinge verstehen, bevor man sich über die komplizierten Gedanken macht.
Sinnvolles E-Government
Es gibt viele sinnvolle Anwendungen, wie man die Mitbestimmung der Bürger über elektronischen Weg steigern kann. Es gibt vier aufbauende Stufen der Beteiligung: Information, Konsultation, Kooperation, Mitentscheidung. Diese Stufen bauen aufeinander auf, E-Voting gehört zur letzten Stufe. In Österreich möchte man nun gleich ganz oben beginnen. Deswegen fordern wir: Bevor man zur nächsten geht, zuerst die aktuelle beherrschen.
